Fallstudien · Entwicklungsumgebung für Installationen
IMPACT4IMMERSIVE IDE
Eine eigene Entwicklungsumgebung, weil die üblichen Game-Engines für Installationen in Museen nicht gebaut sind.
Was es ist
IMPACT4IMMERSIVE IDE ist die Entwicklungsumgebung für immersive Installationen: C++, Qt und QML, ein umfangreicher Codeeditor, Debugger, Projektmanager und ein grafischer Nodeeditor für Szenen und Verhalten – 2D und 3D in einem Projekt, mit KI im Editor.
Der Funke
Installationen in Museen müssen in wechselnden Räumen und mit wechselnder Technik zuverlässig laufen – und Jahre später wieder aufgebaut und erweitert werden können. Mainstream-Game-Engines sind dafür nicht gebaut.
Die Idee: eine komplette Eigenentwicklung, passgenau für künstlerische Softwareprojekte.
Was mit KI entstanden ist
Mit KI entwickelt – und mit KI als Teil des Produkts:
- ein Codeeditor mit Navigation, Querverweisen, Refactoring und Suche über das ganze Projekt
- Debugger, Projektmanager, Duplikaterkennung und Eigenschaftsfenster
- ein Nodeeditor, der Szenen und Verhalten als Graph neben C++ und QML führt
- 2D und 3D in einem gemeinsamen Projekt
- KI im Editor: Code analysieren, generieren, erweitern und umbauen
Was nur Erfahrung entscheidet
KI ist hier zweimal im Spiel: als Methode der Entwicklung und als Funktion im Produkt. Wo sie hingehört, entscheidet die Erfahrung mit Installationen: im Editor ja, im Dauerbetrieb nein. Entwicklungsumgebung und Laufzeit sind bewusst getrennt.
Thesen im Film
Vom Werkzeug zum Werk
Was ein Unternehmen davon hat
Leitstände, technische Visualisierung, interaktive Produktpräsentationen, Simulatoren: Wo ein Unternehmen eigene Echtzeitsysteme braucht, die lange gepflegt werden, lohnt sich ein eigenes Werkzeug mehr als die zehnte Anpassung einer fremden Engine.