Fallstudien · Eine Grammatik der Setzung
IMPACT4GRAMMAR
Ein Spielzeug im besten Sinne – und ein radikaler Versuch, visuelle Entscheidungen sichtbar zu machen.
Was es ist
Impact4Grammar untersucht Kompositionen: ein Katalog von Setzungen – Punkt, Linie, Raster, Schichtung –, organisiert in einem 4×4-Raster, mit Kennzahlen für Konfliktstärke, Komplexität, Stabilität, Feldwirkung und Lesbarkeit.
Der Funke
„Kunst ist Setzung“ – der Satz eines Kunstlehrers, fast 40 Jahre alt. Impact4Grammar fragt, was passiert, wenn man ihn wörtlich nimmt: Im Zentrum steht nicht das fertige Bild, sondern die kleinste Entscheidung, aus der es entsteht.
Was mit KI entstanden ist
Mit KI entwickelt:
- ein Setzungskatalog in drei Bereichen: Primär-, Struktur- und Raumsetzungen
- Zustände und Beziehungen – stabil, fragmentiert, dynamisch, offen gegen geschlossen
- die Zwangswirkung: wie stark eine Setzung den Blick lenkt
- drei Modi: Strict, Exploration und Brutality
- Kennzahlen zum Vergleich von Varianten
Was nur Erfahrung entscheidet
Die Kennzahlen sind Orientierung, keine Bewertung – so steht es im Produkt, und das ist die eigentliche Entscheidung.
Eine Software, die Kunst benotet, wäre schnell gebaut und falsch. Eine, die Entscheidungen sichtbar macht und spielen lässt, braucht jemanden, der weiß, wo Messbarkeit aufhört.
Thesen im Film
-
Fallstudie · IMPACT4GRAMMAR →
„Kunst ist Setzung.“ -
Auswahl statt Menge →
Die längste Featureliste ist der schlechteste Start für ein neues Produkt. -
Früh erkennen statt früh festlegen →
Ein Projekt, das nach einer Woche abgebrochen wird, kann das erfolgreichste des Jahres sein. -
Erfahrung × KI-Coding →
Wenn Code billig wird, wird gutes Urteil teuer.
Was ein Unternehmen davon hat
Gestaltungsregeln eines Markenauftritts, Varianten eines Produktdesigns, Bedienoberflächen: Wo Gestaltung im Team entschieden wird, hilft eine gemeinsame Sprache für Setzungen – statt „gefällt mir“ und „gefällt mir nicht“.