Fallstudien · Laufzeit für Mehrkanal-Installationen
IMPACT4IMMERSIVE Runtime
Fünf Beamer, ein Raum, Sensoren und Dauerbetrieb – nicht ein Bildschirm, sondern ein räumliches System.
Was es ist
Die IMPACT4IMMERSIVE Runtime betreibt Installationen: alle Displays eines Rechners im Vollbild, mehrere Grafikkarten, Projektionen als Zonen – Hauptzone, links, rechts, Boden, Decke –, Mapping auf reale Architektur und 3D-LiDAR-Sensoren in Echtzeit.
Der Funke
Im Gewölbekeller, in der Industriehalle, im Museum: Kein Raum ist eine Leinwand. Die Frage war, wie ein Bildsystem mit Kanten, Übergängen, Blickachsen und Menschen im Raum umgeht – und das über Wochen ohne Ausfall.
Was mit KI entstanden ist
Mit KI entwickelt:
- ein Zuweisungsmodell, das Inhalte gezielt auf einzelne Bildflächen legt
- Positions- und Projektionsmapping an die Geometrie des Raums
- Simulation von Zielumgebungen: Anzahl, Auflösung, Lage und Zonen der Bildschirme als Konfiguration
- Geräte und 3D-LiDAR-Scanner als Datenstrom, räumliche Struktur oder Auslöser
- aufwendige 2D- und 3D-Inhalte in einem Laufzeitsystem
Im Gewölbekeller des Museums Wendener Hütte erfasst 3D-Sensorik die Bewegungen der Besucher, und die Arbeit DornenstaubII übersetzt sie in Echtzeit in Bilder auf mehreren Wänden.
Was nur Erfahrung entscheidet
Die Runtime ist eine eigene Ausführungsinstanz, getrennt von Entwicklungsumgebung und Autorensystem – ausgelegt auf stabilen Dauerbetrieb.
Wer einmal eine Installation durch eine Ausstellung betreut hat, baut genau diese Trennung. Wer es nicht hat, merkt es am Eröffnungsabend.
Thesen im Film
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Fallstudie · IMPACT4IMMERSIVE Runtime →
Fünf Beamer, ein Raum, Sensoren, Dauerbetrieb. -
Früh erkennen statt früh festlegen →
Ein Projekt, das nach einer Woche abgebrochen wird, kann das erfolgreichste des Jahres sein. -
Erfahrung × KI-Coding →
Wenn Code billig wird, wird gutes Urteil teuer. -
Entwicklungszeit statt Funktionsumfang →
Wer nach einem Softwareprojekt den Quellcode nicht besitzt, hat Software gemietet.
Vom Werkzeug zum Werk
Was ein Unternehmen davon hat
Messestände, Showrooms, Leitwarten, Medienfassaden, Besucherzentren: Wo viele Bildflächen, Sensorik und Dauerbetrieb zusammenkommen, trägt dasselbe Fundament – und lässt sich testen, bevor der Raum steht.