Software entwickeln lassen im Wochenmodell
PRODUKTENTWICKLUNG IM WOCHENMODELL
FOKUSSIERTE ENTWICKLUNGSZEIT. BEWEGLICHE PRIORITÄTEN. ENTSCHEIDUNG VON WOCHE ZU WOCHE.
Aus dieser Logik ergibt sich das Wochenmodell. Die Zusammenarbeit beginnt nicht mit dem Versuch, einen langfristigen Funktionsumfang vollständig festzulegen. Sie beginnt mit einer konkreten Produktidee oder technischen Fragestellung und einem klar begrenzten Entwicklungszeitraum.
Vor der Entwicklungswoche
Wir klären, welche Fragestellung im aktuellen Zustand den größten Erkenntnis- oder Produktwert verspricht. Entscheidend ist nicht die längste Featureliste, sondern die Frage, deren technische Klärung die nächste unternehmerische Entscheidung verbessert.
Das kann ein zusammenhängender vertikaler Ausschnitt einer Anwendung sein, der Kern einer neuen Softwarearchitektur, ein anspruchsvolles Bedienkonzept, eine Simulation, eine visuelle Arbeitsumgebung oder ein erster vollständiger Produktkern.
Während der Entwicklungswoche
Es wird fokussiert entwickelt. Neue Erkenntnisse können die Priorisierung verändern. Wenn sich ein Ansatz als schwach erweist oder eine bessere Richtung sichtbar wird, kann darauf unmittelbar reagiert werden.
Diese Beweglichkeit ist kein Mangel an Planung. Sie ist eine bewusste Konsequenz daraus, dass relevante Produktinformationen erst während der realen Entwicklung entstehen können.
Am Ende der Entwicklungswoche
Es liegt der erreichte Entwicklungsstand vor. Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob weiterentwickelt, vertieft, verändert oder beendet wird.
Gebucht wird Entwicklungszeit. Kein vorab definierter Funktionsumfang und kein bestimmter Werkerfolg.
EINE WOCHE · 4.900 € NETTO
Jede weitere Woche wird separat vereinbart. Eine automatische Fortsetzung besteht nicht.
Ein Festpreis für ein neues Produkt ist eine Wette darauf, dass man vorher weiß, was man erst beim Bauen lernt.
Eine Entwicklungswoche ist keine Maßeinheit für eine feste Zahl von Funktionen. Softwareprodukte unterscheiden sich dafür zu stark in Komplexität, Ausgangslage und technischen Abhängigkeiten.
Bei geeigneten Aufgaben kann innerhalb kurzer Entwicklungszyklen jedoch bereits ein zusammenhängendes Anwendungssystem entstehen: mit realer Benutzeroberfläche, fachlicher Kernlogik, Datenmodell, Visualisierung und belastbarer technischer Struktur.
Bei komplexen Desktop-, Echtzeit- oder Visualisierungssystemen kann eine Woche einen vertikalen Ausschnitt hervorbringen, der nicht jede spätere Funktion enthält, aber genügend reale Architektur und Funktionalität besitzt, um zentrale Produktentscheidungen zu treffen.
Bei bereits gut verstandenen technischen Grundlagen kann der Umfang deutlich weiter reichen.
Bei Forschungs-, Integrations- oder Leistungsrisiken kann dagegen die Klärung eines einzelnen kritischen technischen Problems den größten wirtschaftlichen Wert besitzen.
Der Umfang ist nicht standardisiert. Der Anspruch schon: möglichst viel belastbare Produktrealität in möglichst kurzer Entwicklungszeit.
Wer nach einem Softwareprojekt den Quellcode nicht besitzt, hat Software gemietet.
QUELLCODE. WEITERFÜHRBARKEIT. VERTRAULICHKEIT.
Die Zusammenarbeit ist auf technische Unabhängigkeit ausgelegt.
Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Zahlung den projektbezogenen Quellcode des entstandenen Entwicklungsstands sowie die für die weitere Bearbeitung relevanten Projektdateien, soweit diese Bestandteil der Entwicklung sind und rechtlich übertragen werden können.
Der Entwicklungsstand soll durch den Auftraggeber selbst oder durch Dritte weitergeführt werden können.
Vertrauliche geschäftliche und technische Informationen werden vertraulich behandelt.
Es gibt keine strategische Bindung an eine proprietäre Entwicklungsplattform von CUBE4DEV.
Sie kaufen Entwicklungszeit und erhalten den daraus entstandenen Projektstand.
Wer nur mehr Entwicklerstunden braucht, ist bei mir falsch.
Der Ansatz ist besonders für Unternehmen geeignet, in denen substanzielle Produktideen existieren, deren Potenzial noch nicht ausreichend geklärt ist.
Das kann eine neue eigenständige Anwendung sein, ein digitales Produkt, ein spezialisiertes Fachsystem, eine Simulation, eine Visualisierungsumgebung, ein komplexes interaktives Werkzeug oder eine wesentliche Softwareerweiterung eines bestehenden Produkts.
Sinnvoll ist das Modell insbesondere dann, wenn ein realer technischer Entwicklungsstand mehr Erkenntnis verspricht als weitere abstrakte Planung und wenn die Produktidee noch beweglich genug ist, um auf neue Erkenntnisse reagieren zu können.
Weniger geeignet ist es, wenn ein vollständig spezifizierter Funktionsumfang zu einem festen Werkpreis eingekauft werden soll, wenn ein großes Entwicklungsteam benötigt wird oder wenn lediglich zusätzliche Entwicklungsressourcen in eine bestehende Organisation integriert werden sollen.
Der Ansatz richtet sich nicht auf möglichst billige Umsetzung vorhandener IT-Aufgaben. Er richtet sich auf Produktideen, bei denen technische Entwicklung neue unternehmerische Optionen sichtbar machen kann.
WELCHE IDEE SOLLTEN WIR ALS ERSTES AUSPROBIEREN?
Die längste Featureliste ist der schlechteste Start für ein neues Produkt.
Nicht jede relevante Produktidee braucht sofort ein großes Projekt.
Oft reicht zunächst eine präzise Frage: Welche Produktidee sollte auf ein reales technisches Niveau gebracht werden, bevor eine größere Investition beschlossen wird? Welche Anwendung existiert bisher nur als Konzept? Welche technische Möglichkeit ist interessant genug, um sie nicht länger nur theoretisch zu diskutieren?
Eine Entwicklungswoche kann der Beginn eines größeren Produkts sein. Sie kann ebenso die Grundlage dafür schaffen, eine Idee bewusst nicht weiterzuverfolgen oder in eine andere Richtung zu entwickeln.
Der erste Schritt muss nicht das gesamte Produkt festlegen. Er muss die nächste Entscheidung besser machen.
EINE WOCHE · 4.900 € NETTO
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